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| Die
Story von Spielkram - Design |
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| Was
verbirgt sich hinter Spielkram - Design? |
Dahinter stehen Entwürfe und
Realisation um
Fritz Koop und sein Team.
Gelernter Tischler, ausgebildeter
Diplom - Sozialpädagoge, humanistische Bildung ,
Pastorensohn und zehn Geschwister.
Aus dieser Mischung ergibt sich ein ganz spezieller Stil. |
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Finden sich dann noch verschiedene Leute, die
sich in dieser Richtung ergänzen, so entsteht ein Team
und darüber hinaus ein über Jahre gewachsenes Netzwerk
von interessanter Schaffenskraft und Kreativität.
Menschen sind in der Lage, Dinge nach ihrem Willen zu formen,
machen aber in der Regel den Fehler, ihre Schöpfung aus
Beschränktheit oder unter funktionalen und pragmatischen
Gesichtspunkten in Formen zu zwingen und zu zwängen.
Solche Formen machen nicht glücklich. Jede Ecke ist optisch
für den Betrachter Stress. Das bedeutet nicht, dass man
Ecken nicht verwenden kann, man muss sie halt abrunden oder
integrieren.
Alle Formen und Erfindungen unserer kleinen, menschlichen Schöpfung
sind seit Millionen von Jahren bereits in der grossen, göttlichen
Schöpfung vorhanden und entwickeln sich ständig weiter.
Wenn ich ein Brett bearbeite, brauche ich beim Sägen nur
den Linien der Holzmaserung zu folgen und schon befinde ich
im Einklang mit der Natur.
Wenn ich etwas für andere Menschen (Kunden) schöpfen
soll, muss ich ihnen entweder etwas anbieten, was sie individuell
anspricht oder besser: ich muss mit ihnen kommunizieren. Andernfalls
würde ich ihnen meine Persönlichkeit aufzwingen. Ich
muss meine Schöpfung aus Erfahrung und Können mit
der Persönlichkeit des Kunden in Einklang bringen, so wird
der Kunde mit dem Produkt glücklich.
Da wir eine kapitalistische Gesellschaftsform haben (wertfrei
gemeint) muss der Kunde dafür bezahlen, und zwar nicht
zu knapp, da es sich um eine individuelle Massanfertigung handelt
und nicht um ein Massenprodukt. Aber dafür ist er dann
glücklich mit seinem Produkt.
Diese Philosophie ist auf alle Lebensbereiche übertragbar:
Ich lerne ein Handwerk und wende sie auf Gebrauchsgegenstände
an. Ich baue ein Haus und wende sie auf Architektur an. Ich
kriege Kinder und wende sie auf Spielsachen an (wobei meine
Kinder am liebsten mit dem Verschnittholz aus dem Feuerholzkorb
spielen).
Übertragbar auch auf andere Lebensbereiche: Ich mache Musik
und wende sie auf Musikstücke und Liedertexte an.
Bis hin: ich betätige mich gesellschaftlich und wende sie
auf mein persönliches Umfeld an und schon bewege ich mich
bereits geradewegs in Richtung Kategorischer Imperativ (Kant)
.
Aber auch Massenprodukte sind nicht per se schlecht.
Viele Formen in der Natur sprechen ja so gut wie jeden an. Wenn
ich beispielsweise einen Kerzenständer in Blütenform
oder eine Holzsonne mit einer Spieluhr schöpfe, kann ich
davon eine grosse Menge herstellen und zusätzlich zu der
Form auch noch durch den niedriger ausfallenden Preis Menschen
erfreuen. Ikea ist damit reich geworden.
Der Fluch der Massenproduktion im Allgemeinen sind die rechten
Winkel. Sie sind für die rationelle Fertigung optimal und
machen Produkte dadurch sehr Preisgünstig. Ich brauche
das Produkt als Handwerker gar nicht mehr in die Hand zu nehmen,
es wird komplett in einem Automaten gefertigt.
Aber rechte Winkel machen nun mal nicht glücklich.
An dieser Stelle muss jetzt der/die Leser/in sich entscheiden:
entweder er wechselt zur Webseite eines Versandhauses oder er
nimmt sich ein wenig Zeit, um in unserer Galerie zu schmökern.
Hier hat er/sie die Auswahl zwischen verschiedenen Bereichen:
Bei Fragen geben wir gerne Auskunft.
Schönen Gruss,
Fritz Koop
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| ©electricpix
2002 |
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