HAPPY BIRTHDAY JESUS

Das Musical

Ausgangsgedanke ist, dass mit der landläufig seit ewigen Zeiten gebräuchlichen mystifizierten Darstellung der Weihnachtsgeschichte kaum noch junge Leute erreicht werden.  

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Der Inhalt
Maria und Josef durchleben wie alle Paare - Messias hin, Messias her - eine ganz normale Schwangerschaft mit allem was dazugehört: Strapazen, Genervtheit aber auch naive Vorfreude auf ein Neugeborenes. Diese Normalität soll in den Liedern von Mary ("ich bin schwanger ..." ) und Joe (Joes Genervtheits Blues) zum Ausdruck gebracht werden. Das tiefe Gottvertrauen fällt dabei an keiner Stelle unter den Tisch.

Die Hirten kommen zu einem normalen Geburtsantrittsbesuch, wie man ihn sich auch noch in unserer Zeit vorstellen könnte und trinken mit Joe und Mary einen Schnaps auf das Neugeborene. Dennoch bemerken sie sehr wohl die Besonderheit der Stimmung.

Der Rückgriff auf klassische Weihnachtsmusik soll die Feierlichkeit der Begebenheit zum Ausdruck bringen.

Die Hirten und die anderen Bewohner von Bethlehem sprechen plattdeutsch. Damit soll zum Ausdruck kommen, dass Mary und Joe in einer für sie fremden Stadt sind.

In der klassischen Weihnachtsgeschichte sind sowohl die Hirten, als auch Maria und Joseph viel unterwegs. Das soll durch die in die Breite gezogene Bühne zum Ausdruck kommen. Ein Seitenteil der Gesamtbühne hat darüber hinaus ein bewegtes Hintergrundbild, etwa durch eine Videoleinwand oder eine Landschaft in Bewegung als Schattenspiel.

Die einzelnen Stimmungen sollen jeweils durch Musik rübergebracht werden: Erzengel erscheint - "Halleluja" von Händel, Herbergssuche - "Hey Mister..." , Beschwerlichkeit - "ich bin schwanger" , Gereiztheit - "Joes Nervkram Blues" und letztlich Gedankenanregung, wie es weitergeht zum Schluss - "Wie soll ich dich empfangen" aus dem Weihnachtsoratorium von Bach.

Es ist für jeden in einem relativ breiten Altersspektrum etwas dabei und man darf wirklich auf einzelne Reaktionen gespannt sein.

Das Stück ist ungeeignet, um es in zu kleinem Rahmen aufzuführen, denn es benötigt ein Mindestmaß an Bühnenausdehnung und Ausstattung, Technik und Beleuchtung. Diese sind wichtige Teile des Stückes, was seine Wirkung auf das Publikum angeht. Je nach räumlichen Gegebenheiten sind bezüglich Ausstattung, Technik und personeller Besetzung des Chores einer Inszenierung keine Grenzen gesetzt.
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