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Wir stehn mit nacktem Daumen
hier an der Autobahn.
Doch leider, leider
hält wieder keiner an.
Der Regen macht die Haare nass,
der Wind ist kalt wie Eis.
Wir sind nicht braun, sind immer blass,
jeden Tag der gleiche Scheiß!
Jetzt stehn wir hier, ham nasse Schuhs,
und da isser wieder,
der Schlecht-Wetter-Blues.
Der Chef sagt: Räumt den Wagen aus!
Doch der steht auf der Straße.
Von oben schneits, von unten frierts,
und uns läuft die Nase.
So gehn wir rein ins Warme
und ziehn die Jacken aus.
Da kommt den Alten seine Dame
und schickt uns wieder raus.
Jetzt stehn wir hier, ham nasse Schuhs,
und da isser wieder,
der Schlecht-Wetter-Blues.
An einem schönen Tag im Mai
zog Kalle von zu Hause aus.
Alle warn zum Helfen da,
sogar der faule Klaus.
Der Schrank fiel uns fast runter,
son Mist, was soll der Stuss!
Der Himmel wurde dunkel,
schon gabs den ersten Guss.
Jetzt stehn wir hier, ham nasse Schuhs,
und da isser wieder,
der Schlecht-Wetter-Blues.
Nebel, Regen, Schnee und Wind,
die gehn uns aufs Gemüt.
Bei uns weiß leider jedes Kind,
was uns vom Wetter blüht.
Es gibt kein schlechtes Wetter,
es gibt nur falsche Kleidung.
Wir tragen bald fast gar nichts mehr
und scheißen auf den Rest!
Jetzt stehn wir hier, ham nasse Schuhs,
und da isser wieder,
der Schlecht-Wetter-Blues.
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